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Student Theses and Projects: "Von Mobile Government zu Mobile Participation: Eine Analyse des Mobilisierungspotenzials kommunaler Bürgerbeteiligungsverfahren"

27.10.2017

Thesis (BA/MA/DA)/Guided Research, Dauerthema, Reference-Number 2017-141


Advisor(s): Robert Zepic und Markus Jakob

Context

Mobile Government, die „mobile Abwicklung geschäftlicher Prozesse im Zusammenhang mit Regieren und Verwalten (Government) mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechniken über elektronische Medien“ (Franz 2005: 17) stößt sowohl in der Forschung, Politik und Verwaltung als auch bei Bürgern auf ein immer größeres Interesse (Krcmar et al., 2016; Zepic et al., 2016). So sind denn in den vergangenen Jahren auch zahlreiche Apps entstanden, wie etwa die Warn-App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, mit der Bürger wichtige Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen erhalten können. Right Move Perth des Government of Western Australia, dass die die smarte Routenplanung mit Hilfe des Abgleichs von eigenen Fahrwegen mit Verkehrsinformationen der Stadtverwaltung ermöglicht. Oder die MyDistress SOS App aus Malaysia, die es in Notsituationen erlaubt, mit nur einem Klick ein Notrufsignal, einschließlich GPS-Koordinaten und anderen voreingestellten Informationen, an die Polizei zu versenden. Darüber hinaus wird vermehrt überlegt, inwieweit mobile Informations- und Kommunikationstechnologien nicht auch für die Abwicklung der Bürgerbeteiligung nutzbringend eingesetzt werden können und auch hier scheinen die bereits verfügbaren Angebote vielversprechend (Schröder, 2014; Wimmer et al., 2013): sei es GO Karlsruhe, eine App zur Fußgängerbeteiligung zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, oder die Abstimmungs-App der Stadt Tübingen, mit der bei wichtigen Themen die Meinungen der Tübinger per Smartphone eingeholt werden sollen.

Task(s)

Ziel der Arbeit ist, es das Mobilisierungspotenzial von Bürgerbeteiligungsverfahren am Beispiel von Kommunen zu untersuchen. Neben einer allgemeinen Literaturrecherche zur Thematik soll insbesondere den Fragestellungen nachgegangen werden, welche Verfahren sich für die Unterstützung mobiler Endgeräte prinzipiell eignen, welcher Mehrwert durch eine Mobilisierung zu erwarten ist und welcher Realisierungsaufwand damit einhergeht.

Requirements

Gute Englischkenntnisse.

Further Information

Franz, A. (2005): Mobile Kommunikation: Anwendungsbereiche und Implikationen für die öffentliche Verwaltung. Speyerer Forschungsberichte 238. Speyer.
Krcmar, H.; Dapp, M.; Zepic, R.; Müller, L.-S.; Dietrich, S.; Boberach, M.; Moy, T. (2016): eGovernment MONITOR 2016 – Nutzung und Akzeptanz digitaler Verwaltungsangebote – Deutschland, Österreich und Schweiz im Vergleich. Online unter: www.egovernment-monitor.de/fileadmin/uploads/Studien/2016/160915_eGovMon2016_WEB.pdf, zuletzt abgerufen am 26.10.2016.
Zepic, R.; Kleinod, E.; Wolf, P.; Krcmar, H.; Nentwig, L.; Kuper, S.; Mahler, M. (2016): Mobilisierungspotenziale von Verwaltungsprozessen. Online unter: www.isprat.net/fileadmin/downloads/projekte/2016/ISPRAT_Abschlussbericht_Mobilisierungspotenziale_von_Verwaltungsprozessen.pdf, zuletzt abgerufen am 26.10.2017.
Wimmer, M. A., Grimm, R.; Jahn, N.; Hampe, F. J. (2013): Mobile Participation: Exploring Mobile Tools in E-Participation. 5th International Conference on Electronic Participation (ePart). Koblenz, Germany.
Schröder, C. (2014): A mobile app for citizen participation. 1st International Conference on Electronic Governance and Open Society: Challenges in Eurasia (EGOSE). St. Petersburg, Russian Federation.

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Announcement date: 27.10.2017